Erasmus+ an der David-Würth-Schule
Im Februar 2024 hat die David-Würth-Schule eine Erasmus+ Akreditierung erhalten und gehört damit seit mehr als zwei Jahren zur großen Erasmus-Familie.
Durch diese Akreditierung ist es uns möglich, geförderte Auslandsprojekte mit Schüler*innen, Absolventen und Lehrkräften zu gestalten.
In Kooperation mit dem Förderverein der David--Würth-Schule werden die Schülerinnen und Schüler auf ihren geplanten Auslandsaufenthalt vorbereitet und während des Aufenthalts unterstützt.
Nach abgeschlossenem Auslandsaufenthalt erhält jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin einen Europass Mobilität, der die gewonnenen Erfahrungen und Kompetenzen dokumentiert.
Aktuell finden Auslandsprojekte in Dublin (Irland) und Bilbao (Spanien) statt. Weitere Projekte sind in Planung.

Ansprechpartner
Alle Auslandsprojekte werdenvon unserem Team International konzipiert, koordiniert und mit Blick auf die Projektziele, evaluiert.
Falls Sie ein individuelles, persönliches Projekt planen, sprechen Sie uns bis zum 31.01. des jeweiligen Jahres an. Wir setzten uns dann gemeinsam an die Planung und sorgen dafür, dass Sie die entsprechenden Fördermittel erhalten.
Projekte in der Berufsschule
Projekte in der Beruflichen Vollzeitschule
Projekte für Bildungs-personal, Verwaltung und Öffentlichkeits-arbeit
Internationale Partner
David-Würth-Schule startet erstes Auslandsprojekt mit Auszubildenden
Die David-Würth-Schule in Schwenningen betritt Neuland im Rahmen ihrer Bildungsangebote: Zum ersten Mal nehmen zehn Auszubildende, die aus 20 Bewerbern ausgewählt wurden, an einem Auslandsprogramm teil. Ziel der Reise ist Dublin, wo die Schülerinnen für drei Wochen im Februar und März wertvolle interkulturelle Erfahrungen in einem Unternehmen sammeln werden.
Die zehn Teilnehmerinnen sind
voller Vorfreude auf den bevorstehenden Aufenthalt. So sind sich alle der
einmaligen Gelegenheit, internationale Erfahrungen während ihrer Ausbildung
sammeln zu dürfen, bewusst. Nicht nur die Gelegenheit die erlernten
Sprachkenntnisse im englischsprachigen Ausland anzuwenden, wird großer Wert
beigemessen, die betreuenden Lehrkräfte rechnen auch damit, dass der Aufenthalt
in Gastfamilie und Praktikumsbetrieb die Teilnehmerinnen als Persönlichkeiten
wachsen lässt. Am vergangenen Samstag wurden die Teilnehmerinnen in einem
Seminar des Fördervereins der David-Würth-Schule auf ihren Aufenthalt
vorbereitet. Sie erhielten sie nicht nur wichtige Informationen über Irland,
sondern auch zu den kulturellen Unterschieden und beruflichen Aspekten, die sie
während ihres Aufenthalts erwarten.
Das Projekt wird von der
Europäischen Kommission im Rahmen von Erasmus+ gefördert, einem Programm, das
europäische Bildungspartnerschaften unterstützt. Es ist das erste von mehreren
internationalen Projekten, die dieses Jahr stattfinden werden: Ein weiteres
Auslandsprojekt nach Bilbao ist bereits für 30 Teilnehmer geplant.
„Wir sind stolz darauf, unseren
Schülerinnen diese einzigartige Chance bieten zu können“, erklären die sieben
Lehrkräfte, die an der Schule als „Team international“ die Auslandsprojekte
konzipieren, planen, durchführen und evaluieren. Für das nächste Schuljahr wird
davon ausgegangen, dass die Nachfrage nach dem Projekt stark anwächst und
insgesamt bis zu 25 Teilnehmer nach Irland entsendet werden können.
Das Auslandsprojekt ist ein wichtiger Schritt in der internationalen Ausrichtung der David-Würth-Schule und bietet den Schülerinnen nicht nur berufliche, sondern auch persönliche Entwicklungsmöglichkeiten, die weit über den Schulalltag hinausgehen. Dank der erfolgreichen Akkreditierung der Schule ist die Finanzierung dieser Projekte auch in den nächsten Jahren gewährleistet.

Erasmus+ in Dublin: Ein besonderes Projekt für die David-Würth-Schule
Am 23. Februar 2025 starteten zehn Berufsschülerinnen der
David-Würth-Schule in Schwenningen zu einer besonderen Reise nach
Dublin. Begleitet von den beiden Lehrkräften Selin Yayla und Simone
Carella nehmen sie an einem dreiwöchigen Erasmus+-Programm teil, das
ihnen die Möglichkeit bietet, praktische Erfahrungen in verschiedenen
Betrieben zu sammeln und gleichzeitig die irische Kultur kennenzulernen.
Dieses
Projekt ist ein Novum für die Schule – zum ersten Mal erhalten
Schülerinnen die Gelegenheit, über Erasmus+ internationale
Berufserfahrung zu sammeln. Die ersten Tage standen ganz im Zeichen des
Ankommens, Entdeckens und Eintauchens in das irische (Arbeits-)Leben.
Dublin erkunden: Zwischen Geschichte und Moderne
Nach
der Ankunft nutzte die Gruppe die Gelegenheit, Dublin kennenzulernen.
Die Stadt, bekannt für ihre Mischung aus historischer Architektur und
pulsierendem Stadtleben, bot zahlreiche Eindrücke. Spaziergänge führten
vorbei am Trinity College, durch das lebhafte Viertel Temple Bar und zur
imposanten St. Patrick’s Cathedral. Trotz des oft wechselhaften Wetters
zeigte sich Dublin von seiner charmanten Seite und vermittelte den
Schülerinnen erste Einblicke in das Leben und Arbeiten in Irland.
Ein regnerischer, aber eindrucksvoller Tag in Galway
Ein
besonderer Programmpunkt war der Tagesausflug nach Galway an der
irischen Westküste. Obwohl das Wetter typisch irisch – regnerisch und
windig – war, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Die Gruppe
schlenderte durch die verwinkelten Gassen der Stadt, entdeckte kleine
Läden und gemütliche Cafés und ließ sich von der Atmosphäre treiben.
Galway mag bei Regen eine andere, vielleicht sogar authentischere Seite
zeigen – doch wie es so schön heißt: “It’s all part of the experience,
you know?”
Ein gemeinsamer Abend als schöner Abschluss
Nach
der Rückkehr aus Galway ließ die Gruppe den Abend in einem
traditionellen irischen Pub ausklingen. Bei gutem Essen und lebhaften
Gesprächen bot sich die Gelegenheit, die Eindrücke der vergangenen Tage
Revue passieren zu lassen. Die Gemeinschaft und der Austausch machten
diesen Abend zu einem besonderen Moment des Zusammenhalts.
Ein Abschied und der Beginn neuer Erfahrungen
Nach
einer ereignisreichen ersten Woche kehren die beiden Lehrkräfte nun
nach Deutschland zurück, während die Schülerinnen ihre Praktika in
Dublin fortsetzen. In den vergangenen Tagen hatten die beiden Lehrkräfte
bereits die Gelegenheit, die Schülerinnen an ihren Praktikumsplätzen zu
besuchen und Einblicke in ihre Tätigkeiten zu gewinnen. Die ersten
Rückmeldungen waren durchweg positiv – die Schülerinnen konnten
wertvolle Erfahrungen sammeln und sich in einem internationalen
Arbeitsumfeld beweisen. Nun werden sie ihre Praktika fortsetzen, neue
Herausforderungen meistern und sicherlich noch viele wertvolle
Erfahrungen sammeln.
Das erste Erasmus+-Projekt der
David-Würth-Schule ist bereits jetzt ein Erfolg und hat gezeigt, wie
bereichernd internationale Berufserfahrungen für die Schülerinnen sind -
vielleicht ist es der Anfang einer neuen Tradition, die in Zukunft
weiteren Lernenden diese Chance eröffnet?

Europässe an die Berufsschülerinnen übergeben
Mit freudestrahlenden Gesichtern nahmen kürzlich mehrere Schülerinnen der David-Würth-Schule in Schwenningen ihre Europässe entgegen. Die Übergabe fand im feierlichen Rahmen der Zeugnisübergabe der Berufsschule am 27.06.2025 statt und markiert den erfolgreichen Abschluss ihrer Auslandspraktika im Rahmen des Erasmus+-Programms – ein bedeutender Meilenstein auf ihrem beruflichen und persönlichen Weg.
Die Europässe dokumentieren offiziell die im
Ausland erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen. Sie sind
nicht nur eine wertvolle Ergänzung für zukünftige Bewerbungen, sondern
auch ein Zeichen für interkulturelle Kompetenz, Eigeninitiative und
Lernbereitschaft.
Die Teilnehmerinnen absolvierten ihre
Praktika in Irland und konnten dort nicht nur ihre beruflichen
Fähigkeiten vertiefen, sondern auch neue Kulturen und Arbeitsweisen
kennenlernen. Dabei haben sie die David-Würth-Schule in hervorragender
Weise im Ausland repräsentiert und durch ihre engagierte und offene Art
bleibenden Eindruck bei den Partnerbetrieben hinterlassen.
Ein besonderer Dank gilt den betreuenden
Lehrkräften Herrn Carella, Frau Yayla, Frau Schiller und Frau Breckle,
die das Projekt mit großem Engagement koordiniert und begleitet haben.
Die Schulgemeinschaft gratuliert herzlich zu
diesem Erfolg und freut sich darauf, auch in Zukunft junge Menschen bei
ihren europäischen Lernerfahrungen zu unterstützen.

David-Würth-Schule treibt Internationalisierung voran
Im letzten Jahr insgesamt 35 Schüler mit EU-Mitteln aus Erasmus+ gefördert – Projekte werden erweitert
Die David-Würth-Schule hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich und blickt gleichwohl auf eine Vielzahl weiterer spannender Projekte – zum ersten Mal konnten Mobilitätsprojekte innerhalb Europas mit Mitteln aus dem Programm Erasmus+ der Europäischen Union umgesetzt werden. Zehn Berufsschüler verbrachten Anfang des Jahres drei Wochen in Dublin und Ende Juli sind 25 Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg Fremdsprachen aus Bilbao zurückgekehrt. Schnell wurde den Teilnehmern klar, dass es sich bei dem Aufenthalt in Bilbao nicht um eine klassische Klassenfahrt handeln würde, sondern um eine Bildungsreise mit klaren Zielen und Programmpunkten. Die Schüler, welche paarweise in Gastfamilien untergebracht waren, hatten ein straffes Programm zu absolvieren. Am Vormittag besuchten sie eine Sprachschule ihre Spanischkenntnisse zu vertiefen und am Nachmittag arbeiteten die Schüler in Projekten von Nichtregierungsorganisationen mit – so hieß es dann Unkraut in einem nachhaltig angelegten Garten zupfen, Gebirge und Strände vom Müll befreien oder auch bei einem Kunsttherapie-Projekt unterstützen. Wurde nicht gearbeitet, standen Unternehmensbesuche oder kulturelle Programmpunkte, wie der Besuch der politisch bedeutsamen Stadt Gernika, an. Sämtliche Aktivitäten hatten einen Bezug zu den Erasmus+ - Leitideen wie Nachhaltigkeit, Migration oder Demokratie. Begleitet von den Lehrkräften Tobias Pleger und Nicole Wenzler fanden sich die Schüler in Bilbao schnell zurecht und bewältigten die ihnen gestellten Herausforderungen zunehmend eigenständiger. Auch wenn die Schüler am Ende der zwei Wochen von Heimweh geplagt waren, wird das Projekt von allen Beteiligten als durchweg positiv bewertet – sowohl die Wahl des Standorts Bilbao als auch die Zusammenarbeit mit dem Instituto Hemingway als Projektpartner haben sich als echte Glücksfälle erwiesen. Das vergleichsweise milde Klima und das reichhaltige kulturelle Angebot im Baskenland boten für die Umsetzung des Projektes ideale Voraussetzungen.
Im aktuellen Schuljahr sind weitere Projekte und eine Vertiefung der Partnerschaften geplant. Die Anzahl der Berufsschüler, die nach Dublin reisen werden, wird auf 20 erhöht, das Projekt in Bilbao soll wieder im gleichen Format stattfinden und eine Partnerschaft mit einer Berufsschule in Barcelona wurde bereits angebahnt – hier wird die David-Würth-Schule erstmals aufnehmende Organisation sein und eine kleine Gruppe spansicher Schüler im März 2026 willkommen heißen. Neben Mobilitätsprojekten für Schüler wird es im nächsten Jahr Kurse und Jobshadowings im Ausland für das Bildungspersonal der David-Würth-Schule geben. Auch ein Expertenbesuch vom Instituto Hemingway/Blibao steht an, um so den Spanischunterricht an der David-Würth-Schule zu bereichern. Insgesamt ist die Schule mächtig stolz ob der neuen Möglichkeiten, die durch die Erasmus+ - Akkreditierung ermöglicht werden. Sowohl für Lehrkräfte als auch für neue Schüler hat die David-Würth-Schule durch das Erasmus+ - Programm deutlich an Attraktivität gewonnen. Ein großer Dank gilt den Mitgliedern des Teams international für die geleistete Arbeit. Insbesondere die Kollegen Selin Yayla, Simone Carella, Nicole Wenzler und Tobias Pleger, welche die unmittelbare Projektplanung und Umsetzung für Dublin und Bilbao übernahmen, ebneten durch ihre herausragende Arbeit den Weg für das Gelingen der Projekte.








